Änderungen zum Buch "Die Kerkerbachbahn" von Andreas Christopher

Das großartige Buch "Die Kerkerbachbahn" von Andreas Christopher kann nach der Sichtung der neu zugänglichen Unterlagen an ein paar Stellen geändert oder Erweitert werden:

  

Seite 15 Textfeld rechts mitte

Die alten Werkstattanlagen wurden um 1930 aufgegeben?!? Der Kessel der Lok 14 wurde nach der Fristarbeiten in Christianshütte am 01.07.1938 zur Anahme angemeldet

Seite 21 linker Absatz unten:

Die Kb verlegte ein 3,5 km langes dreischieniges Gleis von Dehrn zur Baustelle der Autobahnbrücke

Seite 22 rechter Absatz:

Im Jahre 1959 feierte die KB ihr 75-jähriges Jubiläum

Seite 57 Textfeld mitte:

Der dreiständige Lokschuppen mit Werkstatt wurde 1937 gebaut/ umgebaut.

Seite 67 Textfeld links:

Bei Km 9.2 wurde der Bahnhof Eschenau bedient.

Seite 79 oben:

Bei km 12.2 erreichte die Bahn die Station Schupbach

Seite 94 Streckenplan:

Der Anschluss Füllburg verläuft in einer rechts,links und wieder Rechtskurve

Seite 101Bild Alle Namen bekannt:

Ernst Strobel, Wilhelm Wirt, Albert Friedrich, Otto Nickel, Heinrich Welker und Albert Schmidt (Eschenau)

Seite 105 Tabelle oben:

Lok 3 Dachs nicht 1930 verschrottet. Letzte Frist mit Probefahrt am 27.09.1931

1932 noch 215 Betriebstage, erst 1938 nicht mehr erwähnt.

Seite 114 Tabelle oben:

Fabriknummer des Komarek Triebwagens 347.

Er wurde 1931/32 noch in der Statistik als "nicht im Betrieb" geführt. Verschrottung 1930 kann nicht sein.

Seite 115 Tabelle oben:

Fabriknummer der Lok 11      -     979    -     Heizfläche 39,66 qm  .

Lok war schon 1927 in Betrieb bei der Kerkerbachbahn

Nicht Lok 11 sondern Lok 4 wurde 1937 für den Mehrverkehr wegen der Autobahnbaustelle angeschafft.

Seite 116 Textfeld links unten:

Kran 1 wurde schon 1924 beschafft. Kran 2 (Baujahr auch 1924) kam 1932 zur KB. Kran 1 wurde 1962 und Kran 2 erst 1968 ausgemustert.

Dieselkran 3 wurde 1961 unter der Nummer 20 5023 bestellt.

Seite 116 Textfeld rechts unten:

Lok 20 steht im Ortsbereich Heckholzhausen in der Nähe der ehemaligen Trasse, an der Kreisstraße K449.

Seite 116 Tabelle mitte:  600mm Spur

O&K Lok mit Fabr.Nr 1981 von 1906 wurde unter Lok 6 geführt.

Krauss LokFabr.Nr 4015 mit Heizfläche 9,77 qm aus den Jahr 1900 wurde als Lok 7, ebenfalls auf der Scheppbahn der Gewerkschaft Niederstein (Obertiefenbach) eingesetzt.

Seite 118 links neben Bild:

Lok 333 902-5 war vom 20.07.1979 - 31.10.1980 in Hanau stationiert. Sie wurde erst zum 31.10.1981 im Bw Limburg ausgemustert und ging erst danach zur Furka Oberalb Bahn

Seite 124 Güterwagen Textfeld rechts oben:

Wagen 37 ist Eigenbau in der Werksatt Kerkerbach (4achs. Flachwagen für der Tontransport, Ladekapszität 20t) Abnahme 07.11.1940

Wagen 38,39,40 von Waldbahn Rupolding-Rheit im Winkel gekauft  

Abnahme 09.08.1941 ( Handschriftlich als M.A.N Wagen bezeichnet)

Wagen 24 ist Eigenbau in der Werksatt Kerkerbach (4achs. Flachwagen für Marmortransport, Ladekapszität 20t) Abnahme 09.08.1941

Wagen 35 ist Eigenbau in der Werksatt Kerkerbach (4achs. Flachwagen für der Tontransport, Ladekapszität 20t) Abnahme 07.11.1943

Seite 124 Güterwagen Textfeld rechts mitte:

Am 09.01.1950 wurden vier - 3 achsige (15 t. Zuladung) und zwei-  2 achsige Schüttgutwagen (10t Zuladung) von der Kleinbahn Engelskirchen- Marienheide gekauft. Vermittelt durch die Fa. Dolberg Frankfurt .

Seite 128 Wagen 16 bis 20:

       Hier wird als Baujahr 1902 angegeben. Gerade (Okt. 17) wurde Wagen 19 geborgen,

       das Typenschild zeigt  als Baujahr 1907.

In die kleine Bahn zwischen der Lahn und dem Westerwald hatte man große Erwartungen gesetzt, die nicht, oder nur zum Teil erfüllt wurden. Sie wurde in eine unruhige Zeit hineingebaut.

Der 1. Weltkrieg, die Inflation, die Rhein-Ruhrbesetzung der Franzosen, die hohen Reichsbahn-Frachttarife, der 2 Weltkrieg,der aufkommende Güter-Straßenverkehr......... viele Faktoren standen gegen eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Mehr als einmal stand die kleine Bahn fast vor den Aus. Trotzdem hat sie fast 90 Jahre die Landschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und die Menschen am Kerkerbachtal begleitet und geprägt.

Hier soll an Sie erinnert werden, damit sie weiterlebt. Auf den Festplatten der Rechner, in den Köpfen und den Herzen der Menschen.